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Nissans Micra-Nachzügler: Klein, aber oho!

Es ist selten zu früh und nie zu spät: So lautete in den 1970er Jahren der Werbeslogan eines bekannten Kosmetika-Herstellers für seine Produkte. Dessen eingedenk hat auch Nissan jetzt noch einmal nachgelegt und präsentiert die Basisversion des neuen Micra

Nissan hat die fünfte Generation des Micra mit der Einliter-Basisversion ergänzt.  Im April des vergangenen Jahres stellte der japanisch Hersteller  die fünfte Generation des Micra mit gewachsenen Dimensionen und komplett überarbeiteten Design vor. Jetzt reichen die Japaner auf dem deutschen Markt die Einstiegsversion des Kompaktfahrzeugs als preiswerten Nachzügler nach. Für den in Europa designten und produzierten Fünftürer steht ab sofort neben dem jeweils 90 PS starken Benziner und Diesel auch das Einliter-Einstiegsaggregat zur Wahl.

Der Dreizylinder, der 71 PS leistet, erreicht sein maximales Drehmoment von 95 Newtonmeter bei 3500 Umdrehungen. Der kleine Dreizylinder muss ohne Turbo auskommen und meistert den Spurt von Null auf Tempo 100 in gut 15 Sekunden und erreicht Spitze 161 km/h. Dabei konsumiert er laut Datenblatt 4,6 Liter.

Die Kraft wird mittels eines gut zuschaltenden Fünfgang-Getriebes auf die Räder gebracht. Das Fahrwerk ist kleinen Japaner ist gut abgestimmt und die Lenkung arbeitet präzise. Sofern man flotter unterwegs sein möchte sollte man allerdings nicht schaltfaul sein. Im Stadtverkehr fühlt sich der Einstiegs-Micra am wohlsten, aber auch auf der Landstraße und Autobahn kann man gut im Verkehr mitschwimmen.

Die Preispalette für den Micra 1,0 Visia beginnt bei 12.990 Euro.

Auch der Micra mit der Basismotorisierung ist mit vielen Technologien, die dem Komfort und der Sicherheit dienen ausgestattet – je nach Ausstattungsversion Aufpreis-pflichtig oder auch optional. Zwischen zehn Außenfarben und zusätzlichen Foliendekoren kann der Micra-Käufer seinen Wagen individuell zusammenstellen.

Innen stehen drei Farbwelten zur Auswahl. Unter anderem hat der kleine Japaner als erster Vertreter in der Kleinwagenklasse das Bose-Personal Sound-System an Bord. Dieses besteht aus sechs Lautsprechern in den Kopfstützen, Vordertüren und A-Säule und sorgt für ein hervorragendes Klangerlebnis. Wegen des Breitband-Lautsprechers in den Vordertüren konnte auf einen Subwoofer im Kofferraum verzichtet werden.

Text und Fotos: Ute Kernbach

 

 

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