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VLN-Start steht nichts im Weg: „Grüne Hölle“ ist der Himmel auf Erden

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat ihren Winterschlaf beendet. Ab  Samstag,  24. März drehen die Boliden wieder ihre Runden auf der legendären Nordschleife. Traditionell macht die ADAC Westfalenfahrt  den Anfang.

Ein Blick auf die Nennliste für die 64. Auflage verspricht packenden Motorsport. Das Fahrerfeld des ersten VLN-Laufes ist erlesen. Die populärste Breitensportserie Europas bietet den Motorsport-Fans gleich zum Startschuss Glanz und Glamour. Aber auch die kleineren Klassen sind fit für einen rasanten Frühling.

 

Mit Markus Winkelhock, André Lotterer, Gabriele Tarquini und Nicola Larini sind vier ehemalige Formel-1-Piloten für den Serienauftakt gemeldet. Und auch die DTM gibt ihre Visitenkarte ab. Die Audi-Piloten Nico Müller und Mike Rockenfeller bilden in der SP9 zusammen mit Winkelhock für das Team BWT im R8 LMS ein aussichtsreiches Trio im Kampf um den Gesamtsieg. Auch DTM-Neuling Robin Frijns nimmt in der leistungsstärksten Klasse für das Team WRT mit Dries Vanthoor in einem R8 LMS Platz. In einen Mercedes AMG GT3 klettert für das Team HTP unter anderem DTM-Ass Edoardo Mortara. Während sich Lotterer in der V5 mit Mike David Ortmann ans Steuer eines Porsche Cayman setzen wird, haben die beiden erfahrenen italienischen Fahrer in der boomenden TCR-Klasse auf einem Hyundai i30 N TCR gemeldet.

Neben VLN-Meister Michael Schrey, der2017  im BMW M235i Racing Cup die meisten Punkte sammelte, gehen weitere Titelverteidiger in den diversen Klassen wieder an den Start: Frank Stippler in der SP9 mit einem Audi R8 LMS, ‚Dieter Schmidtmann‘ und Heiko Hammel in der SPX mit einem Renault R.S 01, Mike Jäger, Christian Kohlhaas und Stephan Köhler mit einem Ferrari 458 in der SP8, Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils im Porsche Cayman in der V5, Marcel Manheller mit einem BMW in der V4, Moritz Kranz mit einem Porsche Cayman GT4 in der Cup3, Kevin Wolters mit einem Renault Mégane KRS in der VT2 sowie Olaf Beckmann und Peter Hass in der H2im Opel Manta.

Wie im Vorjahr gehen beim Auftaktrennen rund 170 Teilnehmer an den Start. Am besten besetzt sind die Klassen SP9 (24 Fahrzeuge), V4 (16), Cup5 (19) und H2 (15). Die Klasse der Fahrzeuge bis 2.000 ccm bietet das breiteste Spektrum an Autos in der kommenden VLN-Saison. Vom Renault Clio, Opel Manta, Opel Calibra, Opel Kadett, Opel Astra, VW Golf, VW Jetta bis hin zum 3er BMW ist alles vertreten. Neben der H2 zählt auch die TCR zu den aufstrebenden Klassen.

Unter den für den ersten Lauf des Jahres genannten Teams finden sich altbekannte, langjährige, bei den Fans an der Strecke überaus populäre Rennställe. Ohne Traditionalisten wie Adrenalin-Motorsport, Black Falcon, Bonk-Motorsport, Care for Climate, Falken-Motorsport, Frikadelli-Racing, GetSpeed-Performance, Land-Motorsport, Manthey-Racing, Mühlner-Motorsport, Phoenix-Racing, ProSport-Performance, Ring-Racing, ROWE-Racing, Scheid-Motorsport, Sorg-Rennsport oder Walkenhorst-Motorsport – um nur einige zu nennen – wäre die VLN zweifelsohne um ein gutes Stück ärmer.

 Rund um die Nordschleife ist der Eintritt bei allen neun Saisonrennen frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 15 Euro zu haben. Beim Pitwalk kann man den Teams bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Mitte der Woche gab es auch wegen des Wetters Entwarnung: . Am Mittwoch machten sich Renndirektor Michael Bork, Rennleiter Kai Rübenhagen und Andreas Mühlenbernd, der Leiter Streckensicherung der VLN, vor Ort ein Bild von der Lage an der Nordschleife. Das Ergebnis der Beratungen: Einer Durchführung der 64. ADAC Westfalenfahrt steht  nichts im Weg.

Quelle: VLN Presse / Fotos: Jürgen C. Braun

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