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BMW-Sieg in Zerf: Wimpernschlag entscheidet für Löffelhardt

Überraschender Ausgang der 29. Zerfer Osterrallye am Karsamstag. Nach 61,2 Wertungasprüfungs-Kilometern auf sechs Prüfungen lag das Team Markus Löffelhardt / Lisa Stengl (Neuenstein / Koblenz) im BMW E36 M3 mit 35:37,4 Minuten um ganze 1,2 Sekunden vor dem Mitsubishi-Paar Michael Biegler / Dietmar Moch aus dem rheinischen Lindkar im Mitsubishi Evo 9.

Die traditionsreiche Veranstaltung des MSC Zerf an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz, Saarland und Luxemburg wurde auch in diesem Jahr sehr gut frequentiert. 88  Teams aus dem In- und Ausland hatten sich am Samstagvomrittag Starter Andreas Annen vom Motorsportclub Zerf gestellt. Darunter auch der amtierende luxemburgsiche Meister Patrick Gengler im Toyota GT86.

Die Rallye zählte wieder zu vier Prädikaten, der ADAC Rheinland-Pfalz-Meisterschaft, der ADAC Saarlandmeisterschaft, der Luxemburger Rallyemeisterschaft und dem ADAC Rallyepokal Südwest. Am Ende kamen bei besten Witterungsbedingungen 58 Teams ins Ziel der Prüfungen, die zu 100 Prozent auf Asphalt-Belag gefahren wurden. Die vielen Besucher am Rande der Wertungsprüfungen sahen tollen Rallyesprint mit schnellen Passagen, Spitzkehren und etlichen „Mut-Passagen“ im winkligen, bergigen Hochwald-Gelände.

Besonderen Zuspruch bei den Teams wie auch den Zuschauern fand die neue Prüfung „Merzkirchen“, ein superschneller, fast 15 Kilometer langer Rundkurs, der zum „Scharfrichter“ der Rallye wurde. „Diese Hochgeschwindigkeits-Passage musste mit äzußerster Präzision gefahren werden, vielleicht hat das am Ende den Ausschlag für mich gegeben“, meinte Löffelhardt.

Pech hatte der Sieger des Jahres 2016 und Kempenich-Sieger, Frank Färber, an dessen Mitsubishi Evo 9 auf der vierten Wertungsprüfung die Antriebswelle riss. Als Klassenzweiter und Elfter im Gesamtklassement durfte sich Andreas Heiser aus der Hochwaldgemeinde Pluwig im frontgetriebenen Opel Astra GSI 16V als bester Fahrer aus der Gastgebenden Region feiern lassen.

 

Text und Fotos: Jürgen C. Braun